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Grundsätzlich gibt es 3 veschiedene Bauarten für Turbinen. Jede Variante hat seine Vor- und Nachteile. Der Einstz eines bestimmten Turbinentyps hängt im Wesentlichen von der Fallhöhe und der vorhandenen Wassermenge ab.
Kaplan-Turbine Die Kaplan-Turbine wurde 1913 vom österreichischen Ingenieur Viktor Kaplan entwickelt. Kaplan-Turbinen sind optimal für stark schwankende Wassermengen. Geeignet ist sie für Fallhöhen bis ca. 65 m. Spezielle Bauformen: Rohrturbine, STRAFLO, TAT, S-Turbine, CAT.
Francis-Turbine Die Francis-Turbine wurde 1849 vom angloamerikanischen Ingenieur James B. Francis entwickelt. Das Prinzip geht auf Benoit Fourneyron aus dem Jahre 1824 zurück. Francis-Spiralturbinen werden vorwiegend bei kleinen und mittleren Gefällen (10-700 m) eingesetzt. Da die Francis-Turbine sehr gut auch als Pumpe eingesetzt werden kann, wurde sie oft in Pumpspeicher-Kraftwerken eingebaut.
Pelton-Turbine Die Pelton-Turbine wurde 1880 vom amerikanischen Ingenieur Lester Pelton entwickelt. Pelton-Turbinen werden für grössere Fallhöhen eingesetzt (100-2'000 m). Der Wasserstrahl trifft aus einer oder mehreren Düsen auf die Schneide der beiden Turbinen-Halbschalen und wird darin umgelenkt. In der Düse wird die potentielle Energie vollständig in kinetische Energie umgewandelt. Daher spricht man auch von einer Freistrahlturbine. Der Wasserstrahl trifft bei einer Fallhöhe von 1'900m mit bis zu 700 km/h auf das Turbinenlaufrad.
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