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Energieproduktion im August 2010

Die Monatsproduktion im August 2010 fiel rekordverdächtig hoch aus: Mit 2.9 Mio. kWh wurde die 5-Jahres-Durchschnittsmenge um 15% übertroffen. Dank der vorallem im Osten der Schweiz sehr nassen Witterung während des ganzen Monates führten die Flüsse Thur, Seez, Linth und Limmat der Jahreszeit nicht ganz entsprechen viel Wasser, was sich positiv auf die Produktion auswirkte. Grosse Probleme bereiteten vielerorts die grossen Mengen an Geschwemmsel, welche Ende Juli und im Augustvon den Flüssen in die Rechenreinigungsanlagen gespült wurden.

 
Energieproduktion im Juli 2010

Die Monatsproduktion im Juli 2010 fiel mit 2.4 Mio. kWh 5% zu niedrig aus im Vergleich zum 5-Jahres-Durchschnitt. Der zu trockene Julibeginn wurde durch die Gewitter in der 2. Monatshälfte fast ausgeglichen. Wegen der teilweise heftigen Gewitter wurde allerdings der Betrieb in fast allen Anlagen stark gestört. Grosse Geschwemmselmengen in der Limmat und in der Thur, sowie grosse Kiesmengen in der Linth verursachten mehrere meist kürzere Produktionsausfälle.

 
Die Schweiz als Öko-Batterie

Schweizer Stauseen speichern Ökostrom Schweizer Stauseen speichern Ökostrom Der Bundesrat und die Parteichefs der CVP, FDP und der SP wollen mit «Hochleistungs-Stromautobahnen» gigantische Mengen erneuerbarer Wind- und Solarenergie in die Schweiz leiten und in Stauseen speichern. CVP-Nationalrat Reto Wehrli verlangt in einem Postulat, dass das Projekt geprüft wird - der Bundesrat empfiehlt den Räten die Annahme des Vorstosses.

Die Idee ist einfach: In den nächsten Monaten und Jahren werden vor den Küsten an der Nordsee grosse Offshore-Windparks entstehen. Gleichzeitig wollen die Mittelmeerstaaten mit dem Projekt Desertec grosse Solaranlagen im Süden installieren. Mit Wind und Sonnenenergie sollen bis 2020 rund 300 Gigawatt Ökostrom produziert werden. Das entspricht rund 270 Atomkraftwerken. Bereits heute drehen sich an der Nordsee 5000 Windturbinen.

Wasser ablassen, wenn der Strom gebraucht wird
Es gibt allerdings ein gewichtiges Problem: Der Strom kommt unregelmässig. An stürmischen Tagen produzieren diese Windparks gigantische Mengen - das ist viel mehr, als die Konsumenten brauchen. Der Preis für Windenergie fällt deshalb zuweilen bis auf null - ein Verlustgeschäft.

(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
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Solothurner Richtplan Windenergie bleibt, wie er ist

Der Solothurner Kantonsrat hat eine Beschwerde der Thaler Gemeinde Mümliswil-Ramiswil gegen die Regierung abgewiesen. Der Rat erfüllte in dieser Sache quasi die Funktion eines Gerichtes. Er musste beurteilen, ob die Gemeinde mit ihrer Beschwerde gegen die regierungsrätlichen Wind-Pläne Recht hat oder nicht. Dennoch entwickelte sich eine längere politische Debatte pro und contra Windkraft im Jura-Schutzgebiet, bevor der Rat dann die Beschwerde abwies. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten eingereicht werden.

 
Energieproduktion im Juni 2010
Die Energieproduktion im Juni 2010 lag mit 2.7 Mio. kWh ganz leicht unter dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre. Die im letzten Monatsdrittel weitgehend ausgebliebenen Niederschläge haben die Monatsproduktion somit negativ beeinflusst. Damit ist auch das erste Halbjahr 2010 ca. 5% im Hintertreffen gegenüber dem 5 Jahres-Durchschnitt.
 
Energieproduktion im Mai 2010

Die Energieproduktion im Mai 2010 lag bei exakt 3 Mio. kWh. Dies ist ganz leicht unter der durchschnittlich zu erwartenden Menge. Der Mai ist jeweils der produktionsstärkste Monat, da dann die Schneeschmelze in grösseren Höhen voll im Gange ist und die monatlichen Niederschlagsmengen im Mai recht hoch sind.

 
Energieproduktion im April 2010

Wie schon die ersten 3 Monate war auch der April deutlich zu trocken, was sich auch in der Monatsproduktion bemerkbar macht: Mit lediglich 2.3 Mio. kWh Energie wurden ca. 20% weniger als normal produziert und gleichzeitig war dies der schwächste April überhaupt. Da auch die Schneeschmelze wegen der kühlen Witterung etwas verzögert kam, führte dies noch zusätzlich zu weniger Wasser in den Flüssen.

 
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